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Via Alta della Verzasca – 5 Tage auf einsamen Höhenwegen

05.08.2026

Via Alta della Verzasca – unterwegs auf einsamen Höhenwegen

Am 5. August machten wir uns zu sechst auf den Weg, um die Via Alta della Verzasca zu begehen. Was uns erwartete, waren mehrere Tage anspruchsvolles alpines Wandern, beeindruckende Landschaften, viel Einsamkeit und eine Reihe ganz besonderer, neu renovierter Selbstversorgerhütten.

Unser erster Tag führte uns hinauf zur Capanna Cognora. Schon der Aufstieg in großer Hitze machte deutlich, dass die kommenden Tage konditionell einiges von uns verlangen würden. Dafür wurden wir mit einer fantastischen Berglandschaft und der Ruhe belohnt, die diese Route so besonders macht.

Am nächsten Tag ging es weiter zur Capanna Efra. Die Wege führten uns durch eine ursprüngliche und teilweise sehr abgeschiedene Bergwelt. Das Wetter spielte dabei fast die ganze Zeit mit. Meist waren wir bei strahlendem Sonnenschein unterwegs – T-Shirt und kurze Hose waren über weite Strecken die passende Ausrüstung. Gerade bei solchen Bedingungen konnten wir die Landschaft besonders genießen.

Von der Capanna Efra führte unser Weg weiter zur Capanna Cornavosa. Die Etappen waren anspruchsvoll und verlangten uns einiges an Kraft und Ausdauer ab. Gleichzeitig war es genau diese Kombination aus körperlicher Herausforderung und beeindruckender Natur, die für uns den Reiz der Tour ausmachte.

Die letzte große Etappe von Cornavosa zur Capanna Albagno hatte es dann noch einmal richtig in sich. Sie war für uns die herausforderndste Strecke der gesamten Tour. Nach den bereits zurückgelegten Kilometern und Höhenmetern waren die Kräfte entsprechend gefordert. Umso schöner war das Gefühl, schließlich die Capanna Albagno zu erreichen und auf die gemeinsam bewältigte Strecke zurückzublicken.

Insgesamt kamen wir auf mehr als 40 Kilometer und über 4.800 Höhenmeter. Die Via Alta della Verzasca war damit alles andere als eine gemütliche Bergwanderung. Sie war durchgehend anspruchsvoll und verlangte von uns als Gruppe Kondition, Trittsicherheit und Durchhaltevermögen.

Was uns aber besonders in Erinnerung bleiben wird, sind nicht nur die Zahlen. Es waren vor allem die Einsamkeit, die ursprüngliche Landschaft und die gemeinsamen Erlebnisse zu sechst, die diese Tour zu etwas Besonderem gemacht haben. Abseits von überfüllten Wegen konnten wir eine beeindruckende Bergwelt erleben und waren dabei oft ganz für uns.

Am letzten Tag hieß es dann Abschied nehmen. Wir stiegen zur Gondel ab und legten die letzten 1000 Höhenmeter fahrend zurück. Damit beendeten wir eine anspruchsvolle, aber wunderschöne Tour. Die Via Alta della Verzasca hat uns gefordert – und genau deshalb wird sie uns noch lange in Erinnerung bleiben.