© DAV Sigmaringen

Hochtour Alphubel

Anspruchsvolle Hochtour mit frühem Start und großartigen Ausblicken

26.07.2026

Zwölf Bergsteiger der DAV‑Sektion Sigmaringen erlebten am Alphubel eine eindrucksvolle Hochtour mit grandiosem Panorama und perfektem Bergwetter.

Zwölf Bergsteiger der DAV‑Sektion Sigmaringen machten sich am 26. Juli auf den Weg zu einem besonderen Gipfelerlebnis in den Walliser Alpen. Unter der Leitung des erfahrenen Bergsteigers Tilmann Kästle führte die Fahrt von Sigmaringen über den Furkapass nach Visp und weiter nach Täsch. Über eine steile Mautstraße erreichte die Gruppe schließlich die Täschalpe.

Dort wurden die Rucksäcke geschultert und der Aufstieg zur auf 2701 Metern gelegenen Täschhütte des Schweizer Alpen‑Clubs (SAC) in Angriff genommen. Nach einer Nacht in der Hütte hieß es am Montag bereits um 3 Uhr morgens aufstehen. Mit Stirnlampen startete die Gruppe in die Dunkelheit, um den 4206 Meter hohen Alphubel zu besteigen.

Der Weg führte zunächst über den inzwischen deutlich zurückgegangenen Alphubelgletscher hinauf zum Alphubeljoch. Von dort ging es weiter über den Südostgrat in Richtung Gipfel. Die zwölf Teilnehmer waren dabei in zwei Seilschaften unterwegs. Bei besten Wetterbedingungen erreichte die Gruppe schließlich den Gipfel des Alphubel.

Oben angekommen, wurden die Anstrengungen mit einem beeindruckenden Panorama belohnt. Der Blick reichte unter anderem zum Matterhorn und zum Montblanc sowie auf zahlreiche weitere Viertausender der Schweizer Bergwelt. Für alle Bergsteiger war dieser Moment ein besonderer Höhepunkt der Tour.

Auch der Abstieg hatte es in sich und zog sich entsprechend in die Länge. Zurück an der Täschhütte konnten sich die Teilnehmer schließlich bei leckeren „sportlichen Getränken“ von den Strapazen erholen und die erfolgreiche Gipfelbesteigung gemeinsam Revue passieren lassen.

Am Dienstag stand der Abstieg zur Täschalpe und zu den dort abgestellten Fahrzeugen auf dem Programm. Anschließend trat die Gruppe die Heimfahrt nach Sigmaringen an. Im Gepäck hatten die zwölf Bergsteiger nicht nur müde Beine, sondern vor allem die Eindrücke einer eindrucksvollen Hochtour und die Erinnerung an einen großartigen Gipfeltag in der Schweizer Bergwelt.