© DAV Sigmaringen

Gustav-Jakob-Höhle

Zehn Kinder und sechs Erwachsene wagten sich in die Gustav‑Jakob‑Höhle – und erlebten eine Tour, die spannender kaum hätte sein können. Die längste natürliche Durchgangshöhle der Schwäbischen Alb bot genau das, was sie verspricht: enge Passagen, niedrige Gänge und viele Stellen, an denen Erwachsene nur kriechend vorankommen konnten. Schon nach wenigen Metern wurde klar: Einen Rucksack mitzunehmen war hier nicht die beste Idee. 

Der Hauptgang der Höhle war teilweise recht schmal für die Erwachsenen und verlangte eine dauerhaft gebückte Haltung, während die Kleinen meist locker durch passten. Die erste Halle hatte schönen Sinterschmuck zu bieten und war ein echter Hingucker.

Der Ausstieg auf der anderen Seite des Berges war schließlich der perfekte Abschluss: Nach dem engen „Geburtskanal“ standen alle plötzlich im grünen, feuchten Licht des Waldes – ein Moment, der fast ein wenig an Dschungel erinnerte bevor es dann die lange Eisenleiter Richtung Parkplatz hoch ging. Alles in allem eine abenteuerliche Tour, die sicher lange in Erinnerung bleiben wird.